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Die Herbstwanderung im Markgräfler Land:Treffpunkt am Freitagabend in der Sonne-Eintracht in Achern. So wie man ankam, entstand eine ungezwungene Sitzordnung an einer langen Tafel zum Abendschmaus und gutem Wein. Am nächsten Morgen trotz Regen Aufbruch. Der Wanderführer, war zwar etwas schwer zu verstehen, in seinem breiten badischen Akzent, hatte den Schalk im Nacken. Am ersten Stopp wurde allen warm, die sich noch nicht durchs Laufen auf Temperatur gebracht haben. Die Schnapsbrennerei sah so aus, als würde hier heimlich gebrannt, was natürlich vehement abgestritten wurde. Interessant, das Schwarzwaldbauernhaus durch die Scheune vom Hang zu betreten, Lebenssituation eines Obstbauern im Originalton zu erfahren, dass als Nebenverdienst der Ortsbulle hier seinen Stall hatte, interessierte sehr. Die Pflicht, das "Wie oft" und "Wie teuer" waren wichtige Details. Mittagessen, Erbsensuppe mit Einlage, dazu Weißbier und räumliche Enge sorgten für enge Kontakte. Weiter durch den Hochwald zum Knibis. War eine stramme Leistung, unterbrochen von einem Speckbrot und einem Borbel (Schnaps aus der Süßkartoffel) mitten im Wald von einem feschen Schwarzwaldmädel gereicht, die mit einer Schokolade und einem richtig guten Stück Schwarzwälder Kirschtorte belohnt wurde. Der Bus zurück war ein Segen, die heiße Badewanne eine Offenbarung und die abendliche Weinprobe, eingebettet in ein Sech-Gang-Degustationsmenue zum Niederknien. Selten so gelacht, geschmunzelt, gelernt über Wein und Essen. Am nächsten Morgen Kirchgang, Brunch und Auf Wiedersehen! (Vorstand und VIP-Kunden mit Damen, Wochenendkurzreise. Tenor lag auf sich persönlich näher kommen; 22 Personen)
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